„Transparenz und Mitbestimmung“

So lautete eine Kernforderung der Juso-Hochschulgruppe im StuPa-Wahlkampf 2015. Diesem Slogan haben wir uns seitdem in unserer Arbeit verpflichtet gefühlt. Wir müssen uns trotzdem eingestehen, dass einige Prozesse noch nicht transparent sind und viele Studierende immer noch keine Vorstellung davon haben, wie die Arbeit in der verfassten Studierendenschaft funktioniert, was der AStA für sie tut und wofür ihre hohen Semesterbeiträge verwendet werden.

 

Was haben wir erreicht?

 

Im letzten AStA – der von Sommer 2015 bis März 2016 im Amt war – konnten wir ein Referat für „Transparenz und Mitbestimmung“ schaffen, welches durch Justus Faust bekleidet wurde und unter anderem den Haushalt der Studierendenschaft verständlich aufgearbeitet hat. Dies war vor allem nötig, weil Vorgänger-ASten nicht immer Wert auf die Mitwirkung und Kontrolle des Haushaltsplanes durch die Opposition legten.

Im jetzigen AStA haben wir die „AstA-Infostände“ angestoßen, die die Möglichkeit geben, die Mitglieder des AStA persönlich kennenzulernen, zu befragen und direkt Kritik und Anregungen loszuwerden. Zudem wurden

„Unterstützungsrichtlinien“ verabschiedet, die die Unterstützung studentischer Initiativen und anderer Gruppen durch die Studierendenschaft transparenter, klarer und zugänglicher machen

soll. Diese wurden maßgeblich durch uns mit erarbeitet und vorangetrieben.

Auch in unserer eigenen Hochschulgruppe arbeiten wir daran, die Reichweite der Hochschulpolitik zu erhöhen. So werden unsere Kanäle mittlerweile mehrmals die Woche um hochschulpolitische Neuigkeiten, Stellungnahmen und Denkanstöße ergänzt.

 

Wo bleiben Probleme?

 

Die Öffentlichkeitsarbeit des AStA ist einigen strukturellen Hürden unterworfen. So ist es zum Beispiel in der Regel nicht möglich, über den Uni-Email-Verteiler Informationen an alle Studierende zu verschicken. Auch eine Bewerbung über Uni-Bildschirme wird nur nach Gutdünken der Uni-Verwaltung bereitgestellt.

Der AStA bleibt also auf Homepage, Facebook und Plakate wie Flyer angewiesen. Zwar wurde auch die Öffentlichkeitsarbeit des AStA stetig verbessert, doch bleibt die aktuelle Lage immer noch unbefriedigend. Auch führt diese Situation leider unweigerlich dazu, dass bei schlechten Neuigkeiten – man denke an die Zwischenfälle während des Public-Viewing – sich der verständliche Frust und Unverständnis auf Facebook kanalisiert und keine konstruktive Debatte geführt werden kann.

 

Wie könnten Lösungen aussehen? Wie können wir euch besser erreichen?

 

Um die Erreichbarkeit der Studierenden zu erhöhen, ist es unerlässlich zu wissen, was ihr braucht! Wo gelangt ihr an Informationen über den AStA, wie nehmt ihr teil an der Hochschulpolitik? Seien es Kontakt- und Kritikformulare auf der Homepage, Campusbefragungen, Infostände oder sonstige Kanäle. Teilt uns bitte mit, wie wir im zukünftigen AStA allgemein und speziell die Kommunikations- und Beteiligungsmöglichkeiten weiter verbessern können.

 

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